Ferialjob: Lass dich nicht abzocken!

Verfasst von admin am 20. Jun. 2009
2009
Jun 20

Viele SchülerInnen und StudentInnen arbeiten im Sommer nicht ganz freiwillig. Sie sind dazu verpflichtet, weil es ihnen ihr Lehr- oder Studienplan so vorschreibt. Andere brauchen einfach das Geld oder wollen Erfahrungen im Berufsleben sammeln. Leider nutzen einige ArbeitgeberInnen das aus und verweigern dir als ArbeitnehmerIn die zustehenden Rechte oder Bezahlung.

 

Praktikum oder Ferienjob?
Im Ferienjob bist du nur dann PraktikantIn, wenn du eine Schule/Uni/Fachhochschule besuchst, in der vom Lehr-/Studienplan her ein Pflichtpraktikum vorgesehen ist. Wichtig für PflichtpraktikantInnen: wenn keine Praxismöglichkeit besteht oder unverschuldet keines geleistet werden kann, kann es auch im Jahr darauf geleistet werden. Ist es dann wieder nicht möglich, kann es bei entsprechendem Nachweis erlassen werden.

Die Bezahlung für Praktika ist meist niedriger, weil du ja nicht nur arbeitest, sondern auch ausgebildet wirst. In vielen Branchen gibt es dafür eigene Regelungen im Kollektivvertrag.

 

LINKS:

Infos der ÖGJ
Infos der AK zum Pflichtpraktikum
Infos der AK zum Ferialjob
Allgemeine Infos zu Praktika der AK Wien
Infos zur Job- und Lehrstellensuche

2009
Mai 31

Auch für das Jahr 2009 gibt es eine neue Auflage der Broschüre “Was Sie unbedingt wissen sollten!”

Kurz und bündig sind die wichtigsten Bestimmungen in dieser jährlich erscheinenden ÖGB-Broschüre zusammengefasst:

  • Arbeitsrechtliche Bestimmungen
  • Beendigung des Dienstverhältnisses
  • Bestimmungen für Eltern und Kinder
  • Arbeitslosenversicherung
  • Allgemeines Sozialversicherungsgesetz
  • Steuerrechtliche Bestimmungen
  • ArbeitnehmerInnenvertretung
    im Betrieb

Infos bzw. die Broschüre zum Downloaden gibt´s hier: ÖGB-BROSCHÜRE 2009

2009
Mai 28

Verärgert und enttäuscht zeigt sich die Sozialistische Jugend Burgenland (SJB) angesichts der Arroganz und Abgehobenheit der ÖVP gegenüber NichtakademikerInnen im Burgenland.
Ausschlaggebend war der Eklat im Zuge einer mündlichen Anfrage an Landesrätin Michaela Resetar (ÖVP) in der heutigen Landtagssitzung. SP- Jugendsprecher Hergovich hatte dabei ein parteipolitisches Schreiben beleuchtet, das von Resetar als Regierungsmitglied und auf Landeskosten an Studierende verschickt worden war. Statt einer Antwort kam von Seiten Resetars lapidar: „Ich habe studiert, Sie leider nicht!“

Bei der SJB stoßen die Aussagen Resetars auf Unverständnis und Kopfschütteln: “Es ist peinlich, dumm und altmodisch, Menschen aufgrund ihrer Ausbildung in Hierarchien einzuteilen. Die ÖVP-Landesrätin hat offenbar ein Problem mit Menschen, die einen nicht-akademischen Ausbildungsweg beschritten haben. Für uns als SJ ist das ärgerlich und unverständlich, aber keine Überraschung. Standesdünkel sind ein wichtiger Aspekt der konsverativen Gesellschaftsvorstellung. Offenbar wünscht sich die ÖVP ein Burgenland, wo Studierende, Lehrlinge und junge ArbeitnehmerInnen wieder auseinanderdividiert werden - wie vor 50 Jahren! Landesrätin Resetar hat die ÖVP und deren Werthaltungen damit ein weiteres Mal als ungerecht, unsozial und längst überholt entlarvt“, so Radlspäck weiter.

Stv. Landesvorsitzende Lisa Sinowatz warnt: Wer ganze Ausbildungswege und Berufsfelder als makelhaft aburteile und damit einen Keil zwischen die Bevölkerungsgruppen treibe, brauche sich nicht zu wundern, wenn gerade junge Menschen Zukunftsängste entwickeln. “Mir ist derlei unverantwortliches und unreflektiertes Verhalten unverständlich. Gerade die Sorgen um Ausbildung, Arbeitsplatz und die zukünftige Existenz machen Menschen anfällig für politische Extreme. Und dass politischer Extremismus kein Nährboden für eine gesunde Demokratie ist, steht wohl außer Zweifel. Anstatt die jungen Menschen zu ermutigen und ihnen positive Perspektiven zu vermitteln, beschränkt sich die Bildungspolitik der Konservativen seit Jahren darauf, die Jugendlichen gegeneinander auszuspielen und kleinzuhalten. Genau in diese Kerbe schlägt leider auch Landesrätin Resetar, wenn sie sich zu derartigen Aussagen hinreißen lässt,” so Sinowatz abschließend.

2009
Mai 26
Die Liberalisierung der Post hat negative Folgen für die Angestellten und Kunden. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der UNI Global Union, die in 13 Ländern durchgeführt und am Dienstag veröffentlicht wurde. Unter den Postlern komme es zu erhöhter Arbeitslosigkeit, schlechterer Bezahlung und einem Anstieg atypischer Beschäftigung. Auf Kundenseite leide die Servicequalität.
 
Darüber hinaus würde die Liberalisierung auch nicht zu mehr Wettbewerb führen, da nur wenige Firmen in den Markt einsteigen. Die “neuen” Postzusteller haben laut Studie einen maximalen Marktanteil von zehn Prozent.

 

Die Folgen der Liberalisierung kurz und knapp: Die Arbeitslosigkeit unter den Postlern steigt - das Service für die Kunden wird schlechter!

ÖH-Wahlen 2009: Ich geh´ hin!

Verfasst von admin am 17. Mai. 2009
2009
Mai 17

Von 26.- 28. Mai finden wieder einmal die Wahlen zur Österreichischen HochschülerInnenschaft (ÖH) statt.  Dabei kannst auch du mit deiner Stimme die Arbeit der Studierendenvertretung in den nächsten zwei Jahren mitbestimmen!

 

Die ÖH ist deine Anlaufstelle bei allen Anliegen im und rund ums Studium, außerdem ist sie das Sprachrohr der Studierenden in der Öffentlichkeit. Die ÖH hat ein allgemeinpolitisches Mandat - das heißt sie muss sich auch zu gesellschaftspolitischen Themen zu Wort melden.

 

Wie die Aufgaben der ÖH wahrgenommen werden und welches Gewicht sie hat, hängt von der Schwerpunktsetzung ab. Eine ÖH mit Beteiligung des VSStÖ, des Verbands sozialistischer StudentInnen, schafft es, Service und Politik zu verbinden: Kompetente Beratung darf keine Nebensache sein. Eine starke Studierendenvertretung muss mit Rektorat und Ministerium kompetent verhandeln und bereit sein aufzustehen und zu kämpfen, wenn es um die Interessen der Studierenden geht. Service kann Probleme lindern und Politik kann Probleme lösen. 

 

Der VSStÖ setzt einen Schwerpunkt auf soziale Absicherung – wir kämpfen für ein besseres und gerechtes Studienbeihilfensystem. JedeR soll die Möglichkeit haben, zu studieren – unabhängig von der sozialen Herkunft. Weil Zugangsbeschränkungen ungerecht sind und Menschen vom Studieren abhalten, kämpfen wir für den offenen Hochschulzugang!

Für einen Großteil der Studierenden sind die Studiengebühren Geschichte. Das hat gezeigt: Wer kämpft, kann was bewegen. Doch Nicht-EWR-BürgerInnen, die meisten FH-Studierenden und die die „zu lange“ studieren müssen weiterhin zahlen. Wir lassen nicht locker und kämpfen für die Abschaffung der Studiengebühren für ALLE Studierenden.

 

Der VSStÖ ist die einzige wahlwerbende Gruppe, die ein konkretes Wahlprogramm hat. Wir zeigen, wie wir in der Studierendenvertretung arbeiten wollen - welche Projekte wir umsetzen werden.

 

In den Wahltagen kannst du deine Studienvertretung mittels Personenwahl (drei bis fünf KandidatInnen) wählen. Sie vertritt dich gegenüber dem Institut und deiner Studienrichtung. Deine Stimme für die Universitätsvertretung – du wählst eine von mehreren Listen – entscheidet auch über die Zusammensetzung der ÖH-Bundesvertretung.

 

Wenn du noch Fragen hast - wie wählen? wo wählen? was wählen? - oder mit VSStÖlerInnen ausführlicher über die Wahl sprechen willst - schau einfach bei einem unserer Infostände vorbei.

Deine Stimme für eine kämpferische ÖH!

 

Die Wahltermine sind:

Dienstag, 26.5. 10-18
Mittwoch, 27.5., 9-19
Donnerstag, 28.5. 9-15

 

Klick:   101 Gründe, VSSTÖ zu wählen!

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