Never forget: Die Atombomben von Hiroshima und Nagasaki

Verfasst von admin am 18. Jul. 2009
2009
Jul 18

Die Wiener Friedensbewegung wird auch heuer wieder gemeinsam mit der Hiroshima Gruppe Wien ihre traditionelle Veranstaltung zum Gedenken an die Opfer der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki am 9. August 1945 organisieren.

 

In den letzten Wochen hat der US-amerikanische Präsident Barack Obama mit seiner Ankündigung, die USA seien bereit, ihre Atomwaffenarsenale zu reduzieren, ernst gemacht. Seit Langem wurden wieder Verhandlungen mit Russland über Atomwaffenabbau und Rüstungskontrolle begonnen. Diesen positiven Signalen stehen allerdings immer noch drohende Gefahren gegenüber: die Einhaltung bzw. Teilnahme am Nichtweiterverbreitungsvertrag (NPT),
die Durchführung von Atomwaffentests und die Verdächtigungen und Drohungen von Kernwaffenstaaten gegen solche, die keine besitzen.

 

                                 

                                   Der Kranich - Symbol der  Solidarität mit

                                  den Opfern von Hiroshima und Nagasaki

 

All dies zeigt, dass die Lehren aus Hiroshima und Nagasaki immer noch traurige Aktualität besitzen: Die Vernichtung aller Atomwaffen ist leider noch immer nicht Realität, unser Engagement für eine Welt ohne Atomwaffen und ohne Krieg ist notwendiger denn je!

 

Die Hiroshima-Veranstaltung beginnt am Donnerstag, 6. August 2009 ab 17.00 Uhr auf dem Wiener Stephansplatz und wird mit einem Laternenmarsch zum Teich vor der Karlskirche um ca. 20.30 Uhr abgeschlossen. Im Rahmen der Aktion will die Wiener Friedensbewegung, wie in den Vorjahren, als Zeichen unseres gemeinsamen Eintretens für eine atomwaffenfreie Welt österreichische Grußbotschaften präsentieren.

 

BITTE UNTERSTÜTZ AUCH DU DIE WIENER FRIEDENSBEWEGUNG IN IHREM EINSATZ GEGEN ATOMWAFFEN und sende deine persönliche Grußbotschaft an das Friedensbüro Wien (bis Ende Juli). E-Mails bitte an pax.vienna@chello.at

2009
Mai 12

Mit der Aktion “Wähle dein Europa” will der ÖGB möglichst viele ÖsterreicherInnen motivieren, am 7. Juni ihre Stimme für ein soziales Europa abzugeben. Nur wenn sich viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer an der Wahl beteiligen, können ihre Anliegen in den europäischen Institutionen vertreten werden.

Dein Europa braucht deine Stimme für einen Kurswechsel in der europäischen Wirtschaftspolitik - damit die Menschen und ihre Interessen wieder im Mittelpunkt stehen!

 

Der ÖGB setzt sich daher für Investitionen in sichere Arbeitsplätze, eine umfassende Grundversorgung, sowie für ein starkes europäisches Arbeitsrecht ein. Für den Finanzmarkt müssen strenge und lückenlose Regeln geschaffen werden, damit die Banken wieder der Wirtschaft dienen und nicht umgekehrt.

 

Europawahl am 7. Juni 2009: Deine Entscheidung für ein Europa, das die Wirtschaft in den Vordergrund stellt oder für dein Europa, das sozial und arbeitnehmerfreundlich handelt. Geh’ hin, denn dein Europa braucht deine Stimme! 

> Verschicke deinen persönlichen Wahl-Spot!

2009
Mai 4

Unter dem Motto “Fight the crisis - put the people first!” (also “Bekämpfe die Krise und setz die Menschen an die 1. Stelle!”) startet der EGB seine europaweite Kampagne zur Bekämpfung der Krise.  Europaweite Aktionstage vom 14. bis 16. Mai 2009 sollen Aktionen und Demonstrationen deutlich machen, um welch wichtige Entscheidungen für die Menschen es nun geht. 

Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat inzwischen die ganze Welt erfasst und bedroht unsere Wirtschafts- und Sozialsysteme. Die Arbeitslosigkeit steigt. Die noch Arbeit haben, fürchten um ihre Jobs.
Die Kaufkraft nimmt ab, die Staatsschulden steigen, Armut greift um sich.
Schuld sind rücksichtslose Börsenspekulationen und eine Politik, die den Kasino-Kapitalismus erst ermöglicht hat. Aber die Zeche sollen wir zahlen.


Die Politik muss endlich dafür sorgen, dass die Menschen wieder im Mittelpunkt stehen.

Deshalb fordern die Gewerkschaften:

Die Krise nachhaltig bekämpfen!

Wir wollen einen Sozialpakt für Europa!

Die VerursacherInnen müssen zahlen!

 

Anmeldung und Fragen für ArbeitnehmerInnen aus dem Burgenland bitte an:

Traude Linzbauer (waltraud.linzbauer@oegb.at, 026 82/ 770 39) 

Nähere Infos und die ausführlichen Forderungen des Europäischen Gewerkschaftsbundes (EGB) gibt es hier:

http://www.oegb.at/servlet/ContentServer?pagename=OEGBZ/Page/OEGBZ_Index&n=OEGBZ_demo

 

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OBAMANIA. Lokalaugenschein in New York City.

Verfasst von admin am 27. Feb. 2009
2009
Feb 27

Februar 2009. Erst vor Kurzem wurde der 46jährige Jurist und Demokrat Barack Obama zum 44. Präsidenten der USA ernannt. Schon allein die Person des Präsidenten scheint für viele ein politisches Statement: ein dunkelhäutiger und v.a. sehr junger Mann für diesen Posten. Ein Mann mit einer afrikanischen Oma, einer indonesischen Kindheit und dem zweiten Vornamen Hussein.

 

Bei einer New York - Reise mit meiner Familie konnte ich eine Woche lang hautnah Zeugin der Obamania werden. Begonnen hat es schon am Flughafen: der Zeitungskiosk hätte genauso gut eine Werbekoje für den neuen Präsidenten sein können. Kaum ein Cover, das ohne  Obamas Konterfei auskommt. Barack Obama ist einfach überall - von der Sportzeitung zum Politmagazin, vom renommierten Finanzblatt bis zum Fanzine für Rockmusik, das exklusiv ein Interview mit dem neuen 1. Mann im Staat bringt.

  

clip_image002  Obama everywhere

 

Aber auch während unseres Aufenthaltes wurden wir Tag für Tag mit dem (für uns)ungewöhnlichen Personenkult um Obama konfrontiert. Während sich Staatsoberhäupter in Europa bestenfalls auf Kaffeehäferln oder Streichholzschachteln finden, wenn sie auf adelige Herkunft verweisen können (was nicht grad weniger absurd ist), findet sich Barack Obama scheinbar überall. Ob auf Feuerzeugen, Kaugummi, Schokolade oder Schlüsselanhängern. Ob in den Auslagen der Geschäfte oder an den Wänden der Restaurants. Obama ist omnipräsent. Faszinierend und unheimlich zugleich.

Man stelle sich nur vor: Angela Merkel blickt staatstragend von deutschen Notizblöcken oder Nicholas Sarkozy baumelt in Miniaturversion an den französischen Rückspiegeln…

 

                      Change and Progress - Obamas Schlagwörter    clip_image002[5] 

 

Misst man Obamas Beliebtheit (Symphatiewerte bis zu 70%!) jedenfalls an seiner Präsenz als Pop(ular)- Ikone, so scheint er genau der profane Schutzheilige zu sein, den sich die amerikanische Bevölkerung gewünscht hat.

 

Und Eines scheint ganz sicher: Dass er der US- Präsident ist, den sich Europa und viele andere Regionen auf dieser Welt gewünscht haben.

Dass Obama das vollkommen zurecht kritisierte Gefangenenlager Guantánamo schließen möchte und bereits an seinem 1. Tag im Amt entsprechende Prozesse eingeleitet hat, wird ihn in dieser Position nur stärken…

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